** Angebot Pumpenmeier,
    Deutschland

Konsular-Briefe aus Österreich
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Einkuvert-Verfahren

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 03.10.1928

Maschinenaufdruck-Marke

Anmerkung:

Einschreiben sind immer seltener. Der obere Brief wurde an sich selbst nach Neiva geschickt und anschließend an den Absender zurück gesendet.

INFO

Für Österreich wurden keine eigenen Konsularmarken von der SCADTA herausgegeben. Es fanden die Konsularmarken für das Deutsche Reich Verwendung. Ab 01.06.1929 Nur-Nationalmarken-Verfahren.

Für Österreich registriert scadta.de bisher:

  1. -Verwendungszeit: 17.11.1926 und dem 22.04.1930

  2. -Beleganzahl: 7 Briefe, 1 Karte und 2 Briefstücke

Die Angaben zur Häufigkeit beziehen sich auf 5.445 angebotene Scadta-Briefe des Handels.

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 25.05.1928

Maschinenaufdruck-Marke: Einschreiben

Anmerkung:

Die bisher einzigen registrierten Standardbriefe (obere Reihe) und Doppelbriefe (untere Reihe)

Allgemeine Auslandsausgabe: Einschreiben

(*)

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 24.01.1927

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 27.08.1927

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 13.xx.1928

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 17.11.1926

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 03.01.1930

(Briefrückseite)

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 22.04.1930

(**)

  1. *Angebot Cherrystone-Auktion,
    New York 11-2007
    ex Friedman

Anmerkung:

Diese beiden Briefe stammen vom selben Absender, der untere ist an den Massenversender Jose Sonntag gerichtet. Beide Briefe weisen eine eigentümliche Frankatur auf.

Der obere ist im Zwei-Kuvertverfahren versendet worden, welches zu dem Zeitpunkt längst nicht mehr aktuell war. Zusätzlich wurde die nicht zur Verfügung stehende Einschreibmarke durch eine gewöhnliche 20-Centavos-Marke ersetzt und mit einem „R“ handschriftlich (wie üblich) gekennzeichnet. Dieser Brief ist sammelwürdig, zumal er frankaturgerecht ist.

Der untere Brief besitzt neben den österreichischen Marken und den Marken der Allgemeinen Ausgabe (bis hierhin wäre der Brief ohne Beanstandung sammelwürdig) auch noch eine kolumbianische Nationalmarke und vier US-amerikanische Nationalmarken (diese alle mit Scadta-Cali-Ortstempel). Diese Nationalmarken waren überhaupt nicht erforderlich, wurden wahrscheinlich nachträglich vom Empfänger aufgeklebt und anschließend durch die Scadta-Agentur abgestempelt. Schade. Nur noch minderwertig und von ernsthaften Philatelisten sicherlich zu meiden.

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 09.04.1928

Anmerkung:

Dies ist der einzig registrierte Brief im Zwei-Kuvert-Verfahren, d.h. die österreichischen Marken klebten auf einem ersten äußeren Umschlag. Die hohe Frankatur nebst Einschreiben ist sehr selten - ein traumhafter Beleg.

Zweikuvert-Verfahren
Maschinenaufdruck-Marke
Maschinenaufdruck-Marke:  Nachgebühr

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 15.03.1929

Anmerkung:

Einziges bei scadta.de registrierte Einschreiben mit fehlender Konsular-Einschreibmarke und daher Nachgebührenstempel 20 Centavos. Gleichzeitig einzige Karte und einzige Sendung nach Ekuador. Österreich-Rarität!

*** Angebot Koehler, Wiesbaden/
     Deutschland

(***)

Durchgangsstempel: Scadta-Cartagena 24.01.1930

Anmerkung:

Einschreibebrief im Einkuvertverfahren über New York und Cartagena per Flugpost bis zur ekuadorianischen Grenze und dann mit Postübergabe weiter bis nach Lima. Einziger Brief mit dieser Destination. Österreich-Rarität!

Kolumbien, erste Ausgabe ohne Länderaufdruck

Abgangsstempel: Wien 23.12.1921; SCADTA ohne Datum

Anmerkung:

Kolumbianische Marken der ersten Ausgabe ohne besondere Kennzeichnung sind im Ausland benutzt nur noch vom Deutschen Reich bekannt. Interessant ist besonders die frühzeitige Verwendung des Einkuvertverfahrens, sicher ohne vertragliche Grundlage. Dieser hier ist an Dr. Peter Paul von Bauer gerichtet, was die ungewöhnliche Frankatur erklären mag. Österreich-Rarität ersten Ranges.

Maschinenaufdruck-Marke: Freistempel

Durchgangsstempel: Scadta-Barranquilla 20.08.1928

Anmerkung:

Österreichischer Freistempler als Einschreibebrief mit sehr hoher Frankatur. Trotz der mäßigen Erhaltung Rarität ersten Ranges.